Weingut Piriwe ist dritter Winzercup-Finalist!
In einem spannenden Wein-Battle entschieden letztlich fünf Stimmen über den Gewinner.
Am 24. April 2026 fand die dritte und letzte Winzercup-Vorrunde in der Pinoteque im Weingut Hartl in Oberwaltersdorf statt. Zu einem fünfgängigen Menü von Alexander Valentin servierten die beiden Thermenwinzer Andreas Knötzl aus Tattendorf und Josef Piriwe aus Traiskirchen zu jedem Gang jeweils einen Wein, der von den Gästen blind verkostet und anschließend bewertet wurde. Und auch diesmal blieb es bis zur letzten Minute spannend.
Zum ersten Gang – Kohlrabi-Ravioli mit Erbsen-Minzcreme und Buttermilch – konnte der Gelbe Muskateller 2025 vom Weingut Knötzl mit sieben Stimmen Vorsprung gegen den „Pirivino 2024“, eine Cuvée aus mehreren Rebsorten, die aus der Magnumflasche ausgeschenkt wurde, punkten. Damit ging der Tattendorfer Winzer mit 1:0 in Führung.
Doch schon beim zweiten Gang, Bärlauch-Strozzapreti mit Ricotta und Pinienkernen, konnte Josef Piriwe ausgleichen. Sein Rotgipfler Ouvertüre 2024 setzte sich mit 17 Stimmen Unterschied gegen den Rosé „Prima Sophie 2025“ von Andreas Knötzl durch – es stand 1:1.
Beim dritten Gang, gebratener Seesaibling auf Spargelrisotto, trennten die beiden Weine nur drei Stimmen. Der Rotgipfler Ried Steingarten 2024 von Andreas Knötzl lag knapp hinter dem Neuburger Spielbrett 2022 von Josef Piriwe, der damit mit 2:1 in Führung ging.
Beim Hauptgang, einem Coq au Vin mit gebratenen Gnocchi und Wurzelgemüse, konnte Andreas Knötzl jedoch klar zurückschlagen: Mit 19 Stimmen Vorsprung holte er mit seinem Sankt Laurent Reserve 2021 den Punkt gegen den Pinot Noir Sektion 2019 vom Weingut Piriwe – Ausgleich zum 2:2.
Die Entscheidung fiel somit beim Dessert, einem Rhabarber-Crumble mit Erdbeersorbet. Dazu servierte Andreas Knötzl einen Frizzante 2025, während Josef Piriwe eine Rotgipfler Auslese 2023 ins Rennen schickte. Mit elf Stimmen Vorsprung ging der entscheidende fünfte Punkt und damit der Finaleinzug an das Weingut Piriwe aus Traiskirchen.
„Es war wieder ein kulinarisch spannender Abend bis zur letzten Minute und ein Duell auf Augenhöhe“, so Veranstalter Thomas Lenger. „Dass am Ende der Gesamtstimmenunterschied nur fünf Stimmen betrug, zeigt, wie gut die Weine beider Winzer zum ausgezeichneten Menü von Alexander Valentin gepasst haben.“
Damit stehen neben dem Weingut Nepomukhof aus Göttlesbrunn und dem Weingut Andreas Artner aus der Thermenregion mit dem Weingut Piriwe aus Traiskirchen alle drei Finalisten für das große Finale am 29. Mai 2026 im Fontana in Oberwaltersdorf fest. Dort serviert Haubenkoch Oliver Hoffinger ein fünfgängiges Menü, zu dem jeweils drei Weine gereicht werden, die von den Gästen bewertet werden – und so den Winzercup-Sieger 2026 küren.














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